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Versicherungsschutz

Berufsunfähigkeitsversicherung sollte nicht zu früh enden

Endet die Berufsunfähigkeitsversicherung deutlich früher, als das Renteneintrittsalter ist, entsteht eine Versicherungslücke. Jüngere sollten auf eine Verlängerungsoption achten.
Wer finanziell auf seine Arbeitskraft angewiesen ist, sollte rechtzeitig vorbeugen. Der sicherste und beste Schutz bleibt eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Dabei ist bei Vertragsabschluss bereits darauf zu achten, dass die Laufzeit des Versicherungsschutzes möglichst bis zum Ende des Erwerbslebens reicht. Für viele ist das in der Regel das 67. Lebensjahr.

Kürzere Laufzeit nur im Ausnahmefall

Hinsichtlich der Vertragslaufzeit gilt es aber einige wichtige Aspekte zu kennen:
Die Versicherungen bieten auch kürzere Laufzeiten deutlich günstiger an. Je geringer das Ablaufalter, desto geringer ist auch das Risiko für den Versicherer, denn das Berufsunfähigkeitsrisiko steigt mit zunehmendem Alter überproportional an. So kann ein BU-Schutz bis 67 Jahre doppelt so teuer sein wie der Vertrag bis 60 Jahre. Trotzdem empfehlen die Experten vom Bund der Versicherten, dass man eine kürzere Laufzeit nur ausnahmsweise wählen sollte, wenn man konkreten Anlass zu der Annahme hat, bereits vorher wirtschaftlich ausreichend abgesichert zu sein.

Das Argument, die eingesparten Beiträge beim BU-Vertrag mit kürzerer Laufzeit dann für die Altersvorsorge zu nutzen, ist verführerisch aber auch riskant. Das mag funktionieren, wenn keine Berufsunfähigkeit eintritt oder erst kurz vor Ablauf des Vertrags und man somit jahrelang Zeit hatte, genug von dem eingesparten Geld anzuhäufen. Doch was ist, wenn die Berufsunfähigkeit unerwartet bereits dauerhaft im Alter von 30 Jahren eintritt? Dann fehlt die Zeit, um genug Geld nebenher anzusparen und wenn dann der Vertrag mit 60 Jahren ausläuft, oft auch das Einkommen, um die Jahre bis zum Rentenbeginn zu überbrücken.

Auf Verlängerungsoption achten

Tipp: Wer plant, demnächst eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, sollte darauf achten, ob in den Versicherungsbedingungen eine Verlängerungsoption im Zuge einer Anpassung der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung oder in einem Versorgungswerk enthalten ist. Denn wer jetzt 20 Jahre alt ist, kann nicht damit rechnen, dass für ihn im Alter noch die 67-Jahre-Grenze gilt.
von Fritz Himmel, biallo.de
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