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Geldanlage

Festgeldzinsen steigen

Nach Zinserhöhungen im März und April legt die Klarna Bank bei einjährigem Festgeld erneut eine deutliche Schippe drauf. Auch SWK Bank und Crédit Agricole sorgen für positive Akzente.
Zugegeben: Derzeit ist mit Festgeld im Schnitt nicht viel zu holen. Laut Biallo-Festgeld-Index werden für einen Anlagebetrag von 25.000 Euro und eine Laufzeit von zwölf Monaten durchschnittlich gerade mal 0,31 Prozent Zinsen bezahlt. Zum Vergleich: Das Allzeittief im September 2018 lag bei 0,28 Prozent.

In den vergangenen Wochen macht sich ein Trend am Festgeldmarkt bemerkbar: Bei langen Laufzeiten senken immer mehr Anbieter ihre Konditionen, während bei kurzen Laufzeiten die Festgeldzinsen tendenziell steigen.

Neue Nummer eins bei drei und sechs Monaten
Beispiel SWK Bank: Die Direktbank aus Bingen am Rhein bietet nunmehr für drei Monate anteilig 0,75 statt 0,50 Prozent pro Jahr, für sechs Monate sogar 0,80 statt 0,55 Prozent. Damit ist die SWK Bank im Biallo-Festgeld-Vergleich unter den deutschen Instituten bei beiden Laufzeiten neuer Spitzenreiter.

Einen Tick mehr bei ähnlich hoher Sicherheit bieten derzeit nur die schwedische Klarna (0,82 Prozent pro Jahr für drei Monate) und die französische Crédit Agricole (0,91 Prozent pro Jahr für sechs Monate).

Positiv: Die Crédit Agricole hat neue Laufzeiten von neun und 18 Monaten eingeführt. Mit 0,96 beziehungsweise 1,11 Prozent sind die Franzosen hiermit aktuell ebenfalls Spitzenreiter, was Zinshöhe plus Sicherheit angeht.

1,20 Prozent aus Schweden
Die schwedische Klarna Bank schraubt ihre Festgeldzinsen immer weiter nach oben: Nach den zwei deutlichen Zinserhöhungen im März und April bieten die Schweden für einjähriges Festgeld jetzt 1,20 statt 1,02 Prozent pro Jahr.

Damit baut das schwedische Geldhaus seine Spitzenposition im Festgeld-Vergleich von biallo.de weiter aus. Bei zweijähriger Laufzeit bleibt der Zins dagegen unverändert bei 0,95 Prozent pro Jahr.

Spitzenreiter auch in Sachen Bonität
Die Einlagensicherung Schwedens zählt zu den besten der Welt. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's stuft die Bonität des Landes mit "AAA" ein – damit befindet sich Schweden auf Augenhöhe mit Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und den Niederlanden.

Anleger sollten dennoch beachten, dass sich die schwedische Einlagensicherung auf die Landeswährung Schwedische Krone (SEK) bezieht und nicht auf den Euro. Demnach werden Einlagen bis 950.000 SEK gesetzlich garantiert. Das sind umgerechnet derzeit knapp 90.000 Euro.
von biallo.de
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