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Private Haftpflichtversicherung

Vorsicht bei geliehenen Sachen

Wem geliehene oder gemietete Gegenstände kaputt gehen, der kann sich nicht immer auf seine Haftpflichtversicherung verlassen. Meist sind solche Schäden ausgeschlossen.
Auf eine private Haftpflichtversicherung sollte niemand verzichten. Denn in Deutschland haftet jeder unbegrenzt für Schäden, die er Dritten zufügt. Das betrifft nicht nur den Rotweinfleck auf dem Sofa, sondern auch Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kommen. Teuer wird es vor allem, wenn Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Pflegekosten auflaufen.

Ab rund 45 Euro pro Jahr gibt es gute Haftpflichtversicherungen

Eine Unachtsamkeit kann schnell den finanziellen Ruin bedeuten. Hier schützt die Haftpflichtversicherung. Gute Policen bis zehn Millionen Euro Deckungssumme sind für Singles für rund 45 Euro, für die ganze Familie für rund 60 Euro im Jahr zu haben.

Aber Vorsicht: Wer seinen Kaffee aus Versehen auf einen geliehenen Laptop schüttet oder sich beispielsweise vom Freund ein Fahrrad leiht und damit einen Unfall verursacht, kann sich nicht immer auf seinen Versicherungsschutz verlassen. Zwar übernimmt die Versicherung beim Unfall die Schadensregulierung. Bei der Kostenerstattung für das demolierte Rad des Freundes winkt sie jedoch meist ab.

Geliehenes wird wie Eigentum betrachtet


Der Grund: Für Schäden an fremden Sachen, die geliehen, gemietet, gepachtet oder geleast sind, kommt der Versicherer nicht auf. Die geliehene Sache ersetzt hier praktisch Eigentum. Und Schäden am Eigentum des Versicherungsnehmers sind durch die Police nicht gedeckt. Dabei ist es unerheblich, ob etwas unentgeltlich oder bei einem gewerblichen Verleih geliehen oder gemietet ist. Ausnahmen machen Versicherer nur bei Schäden an Mietwohnungen.

Einige Versicherungstarife bieten mittlerweile die Haftung für Leihsachen für wenige Euro mehr im Jahr mit an. Ein Blick in die Leistungskataloge lohnt sich daher. So ist zum Beispiel bei der Hannoverschen/VHV im Tarif „Klassik-Garant Exklusiv“ die Beschädigung, Vernichtung oder der Verlust von gemieteten, geliehenen und gepachteten Sachen bis zur Versicherungssumme – komplett ohne Selbstbeteiligung – abgesichert. Die Europa leistet im Tarif „Komfort“ bis zu 15.000 Euro. Die HUK bietet in allen „Classic“-Tarifen den kompletten Schutz an, allerdings bei einer Selbstbeteiligung von 250 Euro.
von Fritz Himmel, biallo.de
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