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Versicherungsschutz

Bei Risikolebensversicherungen auf die richtige Vertragslaufzeit achten

Eine Risikolebensversicherung ist ein preiswerter Schutz, um im Falle des eigenen frühen Todes Angehörige und Partner zu versorgen. Doch welche Laufzeit ist sinnvoll?
Gerade für Patchwork-Familien, eheähnliche Gemeinschaften und unverheiratete Paare ist eine Risikolebensversicherung oft der einzige Weg, Hinterbliebenenschutz sinnvoll zu regeln.
Neben der Höhe der Versicherungssumme ist die richtige Laufzeit des Vertrags ein wichtiges Kriterium. Grundsätzlich sollte die Police immer für den voraussichtlichen Bedarfszeitraum abgeschlossen werden. Entscheidend ist dabei die individuelle Situation.

Sinnvolle Laufzeit individuell unterschiedlich

Ein Alleinverdiener, der seine Familie absichern will, hat einen anderen Versicherungsbedarf als jemand, der damit nur ein zeitlich überschaubares Darlehen sichert. Sind Kinder zu versorgen, empfiehlt sich als Richtwert meist 20 bis 25 Jahre nach der Geburt des jüngsten Kindes. Die Absicherung des Ehe- oder Lebenspartners sollte in der Regel bis zum Alter von 60 beziehungsweise 65 gehen. „Vorhandene Verbindlichkeiten sollten jedoch mindestens abgedeckt werden“, rät Bianca Boss vom Bund der Versicherten.

Verlängerungsoption kann hilfreich sein


Die Dauer des finanziellen Risikos müssen Versicherte somit immer selbst festlegen. Wer eine Versicherung mit zu kurzer Laufzeit abschließt und einen neuen Vertrag braucht, muss oft mit einer erneuten Gesundheitsprüfung und einem deutlich höheren Beitrag aufgrund des höheren Eintrittsalters rechnen. Hilfreich sind daher Verträge mit der Klausel „Verlängerungsoption“ wie sie die Europa, Canada Life oder die Hannoversche anbieten. Diese ermöglicht es, den Vertrag bis zu einer gewissen Zeit vor Ablauf ohne Gesundheitsprüfungen zu verlängern.

Beszugsberechtigte: Vertrag aktuell halten

Wichtig ist auch, dass die Versicherungsnehmer in ihren Policen stets die aktuellen Bezugsberechtigten eintragen lassen. Bei sich verändernden Lebensumständen also den aktuellen Gatten oder Partner. Ältere bestehende Policen sind unbedingt dahingehend zu prüfen und eventuell zu korrigieren. Andernfalls könnte der noch im Vertrag benannte Ex-Partner die Hinterbliebenenleistung erhalten und der neue Partner leer ausgehen.
von Fritz Himmel, biallo.de
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