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Geldanlage im Zinstief - so gehts

Je ein Drittel in Aktien, Anleihen und Immobilien investieren - mit diesem überholten Sparmix verschenken Anleger Rendite.
Im Jahr 2016 betrug die Sparquote privater Haushalte hierzulande rund 9,7 Prozent - ein Topwert im europäischen Vergleich. Allerdings sind die Geldanlagen nicht optimal verteilt. Drei Viertel der Bürger betreiben ihre Vermögensbildung überwiegend mit Bankeinlagen wie Sparbuch, Festgeld oder Lebensversicherung. Die anhaltende Niedrigzinsphase hat deren Renditen jedoch in den Keller gedrückt.

Wollen Sie mehr aus Ihrem Geld machen, müssen Sie den Anlagemix verändern. Die Devise lautet: Mehr Kursgewinne, weniger Zinserträge. Für den richtigen Mix empfehlen Finanzexperten je ein Drittel in Aktien, Anleihen und Immobilien zu investieren. "Angesichts der niedrigen Zinsen, die Anleihen derzeit abwerfen, ist diese Regel jedoch nicht mehr aktuell", warnt der Fondsverband BVI. Sparer sollten den Anlagemix vielmehr von ihren persönlichen Lebensumständen und vom konkreten Sparziel abhängig machen. Eines gilt es aber immer zu beherzigen: Eine gute Streuung des Ersparten.

Wie viel Risiko?
Bei der Bestimmung des Anlageportfolios lautet die zentrale Frage: Wie hoch soll der Anteil risikoreicher Anlageklassen sein? Dirk Ulbricht, Direktor des Instituts für Finanzdienstleistungen hat dazu folgende Faustformel parat: 30 Prozent für risikoscheue Anleger, 50 Prozent für durchschnittliche und 70 Prozent für risikofreudige Anleger.

Dabei sollten Anleger darauf achten, dass sie nicht nur in verschiedene Anlageklassen investieren, sondern ebenso darauf, dass auch das Vermögen innerhalb der einzelnen Anlageklassen breit diversifiziert ist. Empfehlenswert ist eine Streuung über verschiedene Regionen, Länder, Branchen und Emittenten hinweg. Aktienfonds sollten beispielsweise besser europa- oder weltweit anlegen als nur in einem Land. Ebenso ist ein marktbreiter Börsenindex reinen Themenfonds vorzuziehen. Rentenfonds sollten nicht nur Staatsanleihen beinhalten, sondern auch Unternehmensanleihen.

Anlagehorizont ist ausschlaggebend
Sparer mit langem Anlagehorizont können einen größeren Anteil chancenreicher und volatiler Geldanlagen im Portfolio haben als Kurzfristsparer. Grund: Langfristig spielen konjunkturelle Schwächephasen und Börsendellen kaum eine Rolle. Immer wieder kehrende Kursanstiege glätten die Wertentwicklung Aktien und Aktienfonds sorgen für überdurchschnittliche Renditen. Allerdings sollten Sie nicht punktgenau auf einen bestimmten Termin hin sparen. Beginnen Sie rechtzeitig vor dem Auszahlungstermin mit dem umschichten in risikoarme Geldanlagen wie Rentenfonds oder Festgeld.

Alter bedenken

Vorrang für Kursgewinne sollen vor allem diejenigen Anleger einräumen, denen Börsenrückschläge keine Kopfschmerzen bereiten. Doch was tun konservative Anleger, die in erster Linie auf Vermögenserhalt bedacht sind? Auch für diese Anlegergruppe gibt es Börseninvestments mit gebremstem Risiko. Sicherheitsorientierte Sparer sollten schwankungsarme Investments wie Rentenfonds oder offene Immobilienfonds bevorzugen.
von Max Geißler
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